Lebensgemeinschaften für Menschen
mit und ohne geistige Behinderungen

Das Therapie-Projekt

Ergotherapie, Physiotherapie und orthopädische Hilfen für viele Menschen mit Behinderungen in Simbabwe

Um die orthopädische, physiotherapeutische und ergotherapeutische Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner der Arche in Harare zu verbessern, hat die Arche Deutschland und Österreich zusammen mit der Arche Simbabwe ein "Therapie-Projekt" gestartet. Nach dem Bau und der Einrichtung eines neuen Therapieraums auf dem Gelände der Arche Simbabwe wurden ein Physiotherapeut und ein Ergotherapeut angestellt, die für eine kontinuierliche Therapie der oft auch körperlich behinderten Arche-Bewohnerinnen und Bewohner sorgen sollen. Zudem erhalten die Bewohnerinnen und Bewohner geeignete und angepasste Hilfsmittel (Rollstühle, Orthesen, Schienen etc.), die ihre Mobilität verbessern. Wir gehen davon aus, dass diese Hilfen einigen Bewohner/-innen erstmals ein aufrechtes Gehen ermöglichen wird.

Das Therapiezentrum steht auch vielen betroffenen Menschen aus den umgebenden Stadtteilen von Harare offen. Zudem besuchen Arche-Mitarbeiter/-innen zusammen mit Bewohnern/-innen der Arche Familien in der Umgebung und unterstützen sie bei der Betreuung und Förderung ihrer Angehörigen mit Behinderungen (ein Bild davon rechts).In drei Kirchengemeinden hat die Arche „Außenstellen“ eingerichtet, in denen sie Angebote für betroffenen Familien macht. Zudem hat das Therapie-Team auch die Zusammenarbeit mit vielen Institutionen in Simbabwe intensiviert, etwa mit Reha-Einrichtungen, Schulen und der Universität. Die Arche Simbabwe ist so ein anerkannter Partner im Bereich der Therapie für Menschen mit Behinderungen geworden.

Mit 75 Prozent der Kosten hat das deutsche Bundesentwicklungsministerium den Aufbau des Therapiezentrums unterstützt. 25 Prozent davon haben Spenderinnen und Spender aus Deutschland und Österreich beigetragen.

Auch die Holzwerkstatt des Therapiezentrums ist seit rund drei Jahren in Betrieb. Nachdem die Tischlerin zunächst die Möbel für das Zentrum produziert hat, stellt sie nun vor allem Hilfsmittel wie Spezialsitze, Stehhilfen und therapeutisches Spielzeug her. Diese Produkte sind für den Bedarf des Therapiezentrums bestimmt, werden aber auch Eltern und ihren Angehörigen mit Behinderung zum Kauf angeboten. Dies wie auch der Bau von Schränken, Stühlen und anderen Möbelstücken für Privatpersonen verschafft dem Therapiezentrum einen Teil der nötigen Finanzierung. Der größere Teil kommt von derzeit 15 Patinnen und Paten aus Deutschland, welche die Therapeuten finanziell unterstützen. Eine großzügige Förderung für den weiteren Aufbau des Therapiezentrums erhielten wir in den Jahren 2019 bis 2021 von der Katarina-Witt-Stiftung. Weitere Unterstützerinnen und Unterrstützer dieses Projektes sind sehr willkommen und würden das Therapiezentrum langfristig absichern helfen.

Da die Therapeuten auch vielen Menschen mit Behinderungen helfen, die außerhalb der Arche leben, entfaltet die Arche eine segenreiche Wirkung in ihrem Umfeld für viele Menschen. Das Projekt habe dazu beigetragen, der Gemeinschaft insgesamt neue Energie zu geben, betont Time Baluwa, der Leiter der Arche Simbabwe. Ein Flyer zum Therapieprojekt lässt sich hier downloaden.

 

Bei Interesse daran können Sie sich gern bei Ulrike Dürrbeck informieren.
Wenn Sie mehr Informationen zum Projekt wünschen, können Sie sich auch an unseren Fundraiser Thomas Bastar wenden: Tel.: 040/712 02 95; E-Mail: solidaritaetarche-deutschlandde.

Hier gibt es Bilder aus dem Therapiezentrum und von der Einweihung im August 2019.

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