Lebensgemeinschaften für Menschen
mit und ohne geistige Behinderungen

15 Jahre Arche Landsberg

Fröhliche Feier zum Arche-Jubiläum

„Geburtstag“ hatte die Arche Landsberg schon am 29. August, aber wegen der Arche-Wanderung und den Sommerferien in Bayern haben die Verantwortlichen der Arche die Feier auf den 22. September verlegt. Es wurde gegrillt, die Hiphop-Gruppe der Tanzschule Payer trat auf und Dr. Karl Huber hat zusammen mit dem Arche-Bewohner Fred Bartel und seiner Pflegeschwester Lisa akustisch aufgespielt und gesungen. Der Vorsitzende des Arche-Vorstands Albert Schülke, die Behindertenbeauftragte des Landkreises, Barbara Juchem, ehemalige Assistent/-innen, Vereins- sowie assoziierte Mitglieder und Freund/-innen waren dabei. Zudem viele Mitwirkende der ersten Stunden: die Initiatorinnen für die Gemeinschaft und den Verein Marie-Luise Schappert und Adesta Stemple, die Gründungsassistentin Anneliese Kerschensteiner, die Gründungsmitbewohnerin Corina Demmeler und Fernando Scherzer-Gois, ebenso als Bewohner von Anfang an dabei. Sie erzählten mit vielen Bildern von den ersten Tagen der Arche Landsberg. Mit Hilfe der Bewohner/-innen konnten dann alle gemeinsam die Jahre bis heute nachvollziehen. Es wurde viel gelacht und geklatscht. Mit einem Arche-Boot wurden Spenden für einen Bus der Partner-Arche in Asansol/Indien gesammelt, Die ersten 135,40 € von benötigten 5630 € kamen zusammen. Abrunden und unter Gottes Segen gestellt wurde das Jubiläum dann beim Gottesdienst in der Pfarrei Zu den Heiligen Engeln.

 

Hier noch ein paar Eckdaten zur Arche Landsberg:

Die Idee für die Arche hatte 1999 Marie-Luise Schappert, die sich dafür vom Heiligen Geist berufen fühlte. 2001 führte sie mit Adesta Stemple den Freundeskreis, der sich stark aus Mitgliedern der Pfarrei Zu den Heiligen Engeln speiste,  in den Arche e.V. – Verein zur Förderung von Wohn- und Lebensgemeinschaften behinderter und nichtbehinderter Menschen Landsberg am Lech über. 2002 konnte der erste Gemeinschaftsleiter Markus Dietl gewonnen, 2003 das Haus in der Erpftinger Straße 5 erworben werden. Nach Verhandlungen mit anderen Einrichtungen der Umgebung und dem Kostenträger Bezirk Oberbayern konnten am 29. August 2004 die ersten Bewohner/-innen und Assistent/-innen einziehen. In den folgenden Jahren wuchs die Gemeinschaft stetig, vieles – wie Hausgottesdienste, Besinnungs- und Begegnungstage, Wallfahrten, Urlaube und Feste wurden gemeinsam begangen. 2012 zogen zwei der Bewohner/-innen in das Ambulant Betreute Wohnen um; sie gehören bis heute fest zur Arche. Ab 2013 war dann das Haus in der Erpftinger Straße mit acht Bewohner/-innen mit geistiger Behinderung komplett. Seit 2014 ist die Arche Landsberg als Neue Geistliche Gemeinschaft in der Diözese Augsburg anerkannt. Jetzt sind es zehn Bewohner/-innen und zehn Assistent/-innen. In den nächsten Jahren plant die Gemeinschaft, in der Staufenstraße ein zweites Haus zu eröffnen für weitere acht Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Assistent/-innen.  Zudem sollen mindestens zwei weitere Plätze im ABW angeboten werden. Der Bezirk hat Zustimmung signalisiert, auch die Stadt ist wohlgesonnen, sodass die Arche Landsberg nur noch auf den Abschluss der Bebauungsplanung warten muss.

 
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