Lebensgemeinschaften für Menschen
mit und ohne geistige Behinderungen

Die Energieversorgung in der Arche Simbabwe

Mit Holz und Solarstrom

Gekocht wird in der Arche in Simbabwe morgens und abends mit Strom, mittags auf der offenen Feuerstelle, dem „Gazebo" auf dem Arche-Gelände. Jedoch ist Energie in Simbabwe Mangelware und so wird staatlicherseits regelmäßig die Stromversorgung in den einzelnen Vierteln der Städte abgeschaltet um Energie zu sparen. In den ärmeren Vierteln häufiger, als in den Gegenden der Wohlhabenden. Wann der Strom ausfällt, ist nicht vorherzusagen. Wenn es passiert, muss auch der Morgen- und Abendessen auf dem Gazebo gekocht werden. Astrid berichtete: „Es ist nicht so einfach, das Feuer zu entfachen. Das Holz ist zu frisch. Der Verbrauch an Feuerholz zum Kochen und Heizen ist groß. Für Nachschub zu sorgen bedeutet harte Arbeit. Das Holz wird mit der Axt geschlagen. Das Gartenteam ist tagelang beschäftigt, die Bäume im Garten werden weniger und der Vorrat hält nicht lange. Brennholz zu kaufen ist sehr teuer. Das kann sich die Gemeinschaft nicht leisten - und auch sonst nur ganz Wenige in Harare.Entsprechend abgeholzt sind die Flächen um die Großstadt herum. „Das Holz hat keine Zeit abzulagern. Der Rauch beißt beim Kochen in den Augen."

Damit die Gemeinschaft bei Stromausfällen nicht im Dunkeln sitzt und eine gute Pflege der Bewohner erschwert wird, hat die Gemeinschaft 2011 eine Solaranlage für beide Wohnhäuser installieren lassen. Finanziert wurde das Projekt vom deutschen Entwicklungshilfeministerium und dem Hand-in-Hand-Fonds der Deutschen Umwelthilfe und der Rapunzel Naturkost AG. Jetzt ist unabhängig von den weiter bestehenden Problemen der öffentlichen Stromversorgung nicht nur zu jeder Tag- und Nachzeit Licht verfügbar, sondern auch die Kühl- und Gefrierschränke laufen ununterbrochen. Lezteres ist wichtig für das Hühnerprojekt der Arche, damit das Hühnerfleisch nach dem Schlachten bis zum Verkauf gekühlt aufbewahrt werden kann. 2020 wird zudem auch für das neue Therapiezentrum der Arche Simbabwe eine Solaranlage installiert, wiederum zum größten Teil finanziert vom deutschen Entwicklungshilfeministerium.

Mittagspause am "Gazebo", dem Kochhaus auf dem Arche-Gelände
Mittagspause am "Gazebo", dem Kochhaus auf dem Arche-Gelände
Die Solaranlage am Ngoma-Haus
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