Arche Simbabwe

Lernen Sie die Bewohner der Arche Simbabwe kennen. In der Info-Box rechts kommen Sie über die links direkt zu den einzelnen Themen.

Im Sommer 2009 reiste Astrid Froeb, Regionalkoordinatorin der Arche Deutschland und Österreich, nach Simbabwe und besuchte die Arche in Harare. Im Sommer 2010 und noch einmal in 2011 folgte ihr Ulrike Dürrbeck, die Vorsitzende der Arche Deutschland und Österreich. Dank dieser persönlichen Kontakte können wir hier ausführlich und lebendig über das Leben und die Lebensbedingungen dort berichten.

Das Leben der Arche-Gemeinschaft in Harare, der Hauptstadt Simbabwes, ist, wie alles in dem südafrikanischen Land derzeit, durch politische Instabilität und vor allem die prekäre wirtschaftliche Lage geprägt.

Die 20 Bewohnerinnen und Bewohner mit geistigen Behinderungen und ihre nicht-behinderten Assistentinnen und Assistenten versuchen dennoch, ein gutes und würdiges Gemeinschaftsleben zu gestalten.

An erster Stelle ist hier Alice Chatindo zu erwähnen, die als Gemeinschafts-Verantwortliche der Gemeinschaft mit viel Engagement und Umsicht vorsteht und die Fäden in der Hand hält. Das ist oft nicht sehr einfach. Sowohl die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Land erschweren das Leben in der Gemeinschaft, als auch die Einstellung der Bevölkerung von Simbabwe zu Menschen, die „nicht ins Bild passen", also auch zu Menschen mit Behinderung.

Astrid Froeb hat erlebt, welchen Stand Menschen mit einer Behinderung in der simbabwischen Gesellschaft einnehmen:„Unter der Bevölkerung in Simbabwe herrscht allgemein die Überzeugung, dass behinderte Kinder ein Fluch und von Dämonen gebracht sind. Behinderte Menschen sind darum absolut inakzeptabel und werden als Bedrohung empfunden". Eine junge Assistentin der Arche berichtete Astrid von ihrem Konflikt mit ihrem Vater, der entsetzt darüber ist, dass seine Tochter mit Menschen arbeitet, die eine Behinderung haben: „Ihr Vater" habe „Angst, dass sie sich bei den geistig behinderten Menschen ansteckt und dann auch geistig behindert wird".

 

Direkter Link zu folgenden Themen:

Armut in Simbabwe

Bewohner der Arche

Ein Rollstuhl für die Arche

Die Schule

Energieversorgung

Projekte zur Gewinnung von Einkommen

Tinashe

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